Agglomerationsprogramm Thun
Per Ende Juli 2011 reichte die Geschäftsstelle der Region TIP den Entwurf des Agglomerationsprogramms (AP) Thun der zweiten Generation dem Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR) zur Vorprüfung ein.
Das AP Thun 2. Generation ist eine Weiterführung des AP Thun 1. Generation, das Ende 2007 beim Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) eingegeben wurde. Es dient der Agglomeration als Führungsinstrument zur Koordination der Politbereiche Verkehr und Siedlungsentwicklung, sowie zur Beantragung von Subventionen für Verkehrsinfrastrukturen gemäss IFG.
Das AP stützt sich auf die Agglomerationspolitik des Bundes. Die Rechtsgrundlagen bilden die Bundesverfassung (BV), das Bundesgesetz über den Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr, das Nationalstrassennetz sowie Hauptstrassen in Berggebieten und Randregionen (IFG), die Änderungen des Gesetzes über die Verwendung der zweckgebundenen Mineralölsteuer (MinVG), und dessen Verordnung (MinVV).
Der Perimeter des AP Thun bezieht sich auf die zehn Gemeinden Heimberg, Hilterfingen, Oberhofen, Seftigen, Spiez, Steffisburg, Thierachern, Thun, Uetendorf und Uttigen.
Das AP Thun 2. Generation besteht aus dem Bericht (Teil I) und den Massnahmen (Teil II). Die Vorprüfung durch den Kanton dauert bis Ende 2011, ehe im Frühjahr 2012 eine Überarbeitung und Ergänzung des Programms durch das Bearbeitungsteam stattfindet. Die Eingabe zuhanden des ARE erfolgt per 31. Juli 2012.

